Geschichte
Tibetische Medizin
entwickelte sich bereits vor knapp 3.000 Jahren
als Teil der traditionellen chinesischen Medizin
und ist heutzutage vorwiegend in dem tibetischen
Kulturraum verbreitet.
Zwischen 1600 und 1959
entwickelte sich die Medizin nur sehr schleppend
und erfuhr erst mit dem wirtschaftlichen
Aufschwung Chinas wieder einen großen
Fortschritt. In Tibet, Qinghai, Gansu und
Sichuan wurden wissenschaftliche Zentren
etabliert und die medizinische Versorgung
ausgebaut. Die traditionelle tibetische Medizin
wurde damit standardisiert.
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Die Theorie der 3
Faktoren
Die
tibetische Medizin basiert auf einer Theorie,
die sich um die 7 Substanzen (Ernährung, Blut,
Fleisch, Fett, Knochen, Knochenmark,
Samenflüssigkeit) und 3 Exkremente (Schweiß,
Urin, Stuhlgang) des Körpers konzentriert, die
sogenannte Theorie der 3 Faktoren (Long, Chiba,
Peigen).
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Wichtige Vertreter
Zu den
bedeutenden Vertreter gehört vor allem der Gründer der
tibetischen Medizin, Yutog Yoindain Goinbo.
Er
verfasste mehr als 20 Schriften und hatte den
Vorsitz über die Zusammenstellung der 4
Klassiker inne. Außerdem richtete er die erste
medizinische Schule ein und legte mit seiner
Forschung den Grundstein für die Entwicklung der
tibetischen Medizin.
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Bekannte tibetische
Heilmittel
Auf dem
Qinghai-Tibet-Plateau werden über 3.000
verschiedene Produkte der traditionellen
chinesischen Medizin hergestellt,
welche Krankheiten
beseitigen und positive
Wirkung auf menschlichen Körper
entfalten sollen.
4 Medikamente haben
bereits in den USA eine Zulassung auf dem Markt
erhalten, ferner wurden die schmerzstillende
Pflaster "Xiaotongtie" auf der Messe der Erfindungen in Genf
goldprämiert.
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Bildung und
wissenschaftliche Forschung
Mit dem wirtschaftlichen
Fortschritt erreichte die tibetische Region eine
Welle der Entwicklung, die auch das medizinische
Bildungssystem mit einschloss. Zunehmend wird auch die
medizinische Forschung in wissenschaftlichen
Zentren Tibets, Qinghais und Gansus
vorangetrieben, vor allem was historische
Dokumente, die Verwendung tibetischer Medizin,
Diagnosemethoden und pharmazeutische Erzeugnisse
betrifft.
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